Rennradausfahrt

2012

Alpenüberquerung trotz Regen, Schnee und diverser Pannen erfolgreich gemeistert

Am vergangenen Donnerstag, 30.08.2012 war es endlich soweit und die lang geplante Alpenüberquerung der Rennradgruppe des Skiclubs konnte beginnen. Trotz der ganzen negativen Wetterprognosen ließen es sich 8 Rennradler nicht nehmen Richtung Bodensee aufzubrechen und nach all den Trainingskilometern endlich zu starten. Leider stellte sich schon hinter Rottweil der erste größere Defekt ein. Aber mit vereinten Kräften konnte der gerissene Schaltzug ersetzt werden und kam die Gruppe in zügigem Tempo bis Hagnau um nach der ersten Reifenpanne den Schlauch zu wechseln. Pünktlich zur Panne setze dann auch der Regen ein, der dann bis hinter Bregenz immer stärker wurde. Da es auch Freitagmorgen noch heftigst regnete entschloss sich die Truppe anstatt der Route über Silvretta Hochalpenstraße die Arlberg-Route anzugehen. Noch vor Bludenz stellten sich dann innerhalb zwei Minuten die nächsten zwei Reifenpannen ein, die jeweils im strömenden Regen repariert wurden um dann nach kurzer Kaffee- und dringender Aufwärmpause den Arlberganstieg in Angriff zu nehmen. Kurz hinter Landeck wurde dann das zweite Nachtquartier bezogen um am dritten Morgen noch vor dem Start den nächsten Mantel zu wechseln. Trotz geschlossener Schneedecke auf dem Timmelsjoch entschloss sich die Gruppe die geplante Route durch zu ziehen und als dann der 2.509 Meter hohe Pass erreicht war und sich alle Radler mit trockener Kleidung versorgt hatten, folge die Belohnung aller Mühen: Die 29 km lange Abfahrt hinunter nach St. Leonard war wunderschön und als sich dann auch die Sonne noch zeigte ging es in rasantem Tempo dem Tour-Ziel Meran entgegen. Bei einem kleinen Umtrunk wurde zusammen mit den Fahrerinnen des Begleitfahrzeuges Judy, Traude und Uli die gemeinsam gemeisterte Alpenüberquerung begossen und den Begleiterinnen ebenso gedankt wie dem Cheforganisator Günter der wie immer alles bestens vorbereitet hatte und die Gruppe genial über die Alpen geführt hat.

Die Radler auf dem Timmelsjoch 2.509 m gut eingepackt vor der anstehenden 29 km langen Abfahrt


2011

Rennradgruppe absolviert schöne und anspruchsvolle Ausfahrt. Am ersten Septemberwochenende 2011 startete eine Gruppe der Skiclubrennradler wieder in Bergregionen um diverse Pässe zu bezwingen.

Am ersten Tag begann es mit einer Einfahrtour im Lechtal über Namlos nach Füssen und Pfronten um dann über das Tannheimer Tal nach 150 km und 2.100 Höhenmeter wieder das Lechtal zu erreichen.

Am zweiten Tag stand dann die „Königsetappe“ auf dem Programm. Nach einer 40km langen Einfahrphase wurde der Flexenpass bezwungen. Weiter über den Arlberg ging es dann anschl. in zügigster Abfahrt hinunter bis Landeck. Nach einer kurzen aber immens wichtigen Stärkung ging es dann von Imst und ca. 700 Höhenmetern rauf auf das Hahntennjoch, welches das obere Inntal mit dem Tiroler Lechtal verbindet. Hier suchte man während des gesamten Anstieges einstellige Steigungswerte vergeblich! So waren sich alle Beteiligten nach dem Erreichen des 1.900 Meter hohen „Gipfels“ einig, dass dies der schwierigste und mit Abstand anspruchsvollste Einzelanstieg aller je gefahrenen Radstrecken war. Um so glücklicher erreichten dann nach 175 km und 2.600 bezwungenen Höhenmetern alle Fahrer sturz- und pannenfrei wieder das Lechtal. Nach einer schönen Sonntagmorgenrunde wurde zwar mit etwas müden Beinen aber rundum zufrieden die Heimreise angetreten um bereits mit den Planungen für 2012 zu beginnen: Hier soll dann eine komplette Alpenüberquerung von Loßburg startend in Angriff genommen werden.

 

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